Angelsportverein Hankensbüttel e.V. seit 1970

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Stand: 4/2018

Gewässerordnung

für den Angelsportverein Hankensbüttel und Umgebung e.V., Stand 1. 1. 2017

Diese Gewässerordnung (GWO) gilt für alle Vereinsgewässer. Für die Ise gilt eine andere GWO. Der Elbe-Seiten-Kanal ist kein Vereinsgewässer.
Folgende Zonen dürfen nicht beangelt werden:

Isenhagener See:
Zwischen Insel und dem Hagen (Nordwesten)
Zwischen Insel und dem Ziegelgehege (Süden) von der Brücke am Otterzentrum.

Schwanenteich:
Kleiner Teich

Um für alle Mitglieder die gleichen Voraussetzungen zu schaffen, werden folgende Richtlinien erlassen:

1.

Der Mitgliedsbeitrag wird in jedem Jahr auf der Jahreshauptversammlung neu festgesetzt und wird im Lastschriftverfahren eingezogen.
Nach dem letzten Ausgabetermin s. Terminplan, sind Angelpapiere ohne Beitragsmarke nicht gültig.

2.

Die Angelsaison ist das Kalenderjahr. Am ersten Samstag im April ist immer ein Reinigungstag an den Gewässern und Vereinseinrichtungen angesetzt, an dem die Mitglieder teilzunehmen haben.

3.

Vor den Gemeinschaftsangeln ist das Nachtangeln untersagt.
Während anderer Veranstaltungen, wie Reinigungsdiensten u. Versammlungen usw. darf nicht geangelt werden.

4.

Es sind zwei Handangeln erlaubt. Für Jugendliche ist eine Handangel erlaubt. Jugendliche unter 14 Jahren dürfen nur unter Aufsicht eines erwachsenen Vereinsmitgliedes angeln. Für die Friedfischangelei dürfen nur Einfachhaken benutzt werden. Für die Raubfischrute auch Drillinge. Aalschnüre und Reuse sind verboten. Es darf angefüttert werden.
Angeln mit Köderfisch und Spinnangeln ist zwischen dem 1. 2. u. 15. 5. nicht gestattet.
Das Angeln mit lebenen Köderfisch ist verboten.
In den Aufzuchtteichen und nur dort, darf zusätzlich eine Senke, zum Fang von Köderfischen, eingesetzt werden. Dabei dürfen untermäßige Weißfische, als Köderfische, für den unmittelbaren eigenen Gebrauch mitgenommen werden.

5.

Beim Angeln sind folgende Papiere mitzuführen und den sich ausweisenden Kontrollorganen vorzuzeigen:
• Erlaubnisschein
• Fischerpass
• Fangbuch
• Fischereischein oder Personalausweis.
Als Kontrollorgane werden alle gesetzlichen Kontrolleure, die Mitglieder des Vorstandes und vom Verein bestellte Kontrolleure anerkannt.

6.

Es dürfen täglich insgesamt nur drei Edelfische mitgenommen werden.

Edelfische sind: Karpfen Schleie Hecht
  Zander Forelle Silberkarpfen
  Graskarpfen Marmorkarpfen  

Für Hecht und Zander gilt eine Schonzeit vom 1. Februar bis 15. Mai jeden Jahres. Untermaßige und im Hochlaich stehende Fische sind sofort schonend wieder zurückzusetzen. Während des Angelns darf kein gefangener Fisch in mitgebrachten Fahrzeugen gehalten werden; auf Wunsch ist dem Kontrolleur das Fahrzeug zur Überprüfung zu öffnen.
Fische dürfen nur im abgeschlagenem Zustand mitgenommen werden und müssen in das Fangbuch eingetragen sein. Edelfische und Aale dürfen nicht als Köderfische benutzt werden.
Bei Gemeinschaftsangeln gilt eine andere Regelung.

7.

Mindestmaße:

Karpfen 40 cm Schleie 25 cm Forelle

28 cm

Wels 50 cm Marmorkarpfen 60 cm Hecht 50 cm
Zander 45 cm Rapfen 50 cm Quappe 35 cm
Silberkarpfen 60 cm Aal 45 cm Rotauge 20 cm
Rotfeder 20 cm Barsch 20 cm Graskarpfen 45 cm

Brassen, Güster, Karausche, Giebel, Aland, Döbel, Hasel, Ukelei, Kaulbarsch kein Mindestmaß.

8.

Für Pflege und Wartung sind während des Jahres Arbeitsstunden zu leisten.
Sie werden vom Gewässerwart bekannt gegeben und beaufsichtigt. Jedes Mitglied hat 7,5 Std. pro Jahr zu leisten. Aus wichtigen Gründen kann ein Mitglied auf schriftlichen Antrag vom Reinigungsdienst befreit werden.
Als Grundsatz gilt: Wer in dem betreffenden Jahr angelt, muss auch Reinigungsstunden leisten.
Für die nicht Teilnahme am Reinigungsdienst wird eine Gebühr von 10,– € (Jugendliche 5,– €) pro nicht geleisteter Stunde erhoben.
Außerdem können bei wiederholter Nichtableistung, der Reinigungsstunden, Angelsperren verhängt werden.

9.

Den Anglern auffallende Uferbeschädigungen sind sofort dem Gewässerwart bzw. Vorstand zu melden.
Jedes Mitglied ist verpflichtet bei Beschädigungen oder Manipulationen am Auslauf das Abwandern der Fische zu verhindern.
Das auf den Gewässern beheimatete Geflügel unterliegen einem besonderen Schutz und darf nicht mutwillig verletzt oder getötet werden. Auch die Gelege dürfen auf keinen Fall zerstört werden.

10. Zum Parken hat jeder Angler die dafür vorgesehenen Parkplätze zu benutzen.
11. Zum Fischfang dürfen keine Boote benutzt oder Inseln betreten werden.
12.

Jedes Mitglied muss seine Fangmeldung bis zum 01. Februar des folgenden Jahres beim Gewässerwart abgeben, auch „null Fänge“ sind zu melden. Wer seine Fangmeldung nicht, oder unvollständig, abgibt erhält keine neue Angelerlaubnis, zahlt eine Säumnisgebühr von 20,-€ und kann gesperrt werden.
Außer dieser Gewässerordnung sind die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten.
Zuwiderhandlungen, gegen diese Gewässerordnung, werden vom Vorstand mit einer Bestrafung geahndet.
Änderungsanträge, zu dieser Gewässerordnung, sind schriftlich zu stellen.
Änderungen bedürfen der Stimmenmehrheit der Hauptversammlung.

**Auf Beschluss der Jahreshauptversammlung 2015 ist im Reiher- und Schwanenteich das Friedfischangel bis auf weiteres verboten. Es darf dort bis auf Widerruf, unter Berücksichtigung der Schonzeit für Hecht und Zander, nur mit Kunstköder auf Raubfisch geangelt werden.
Beide Teiche dürfen vom 1. Februar bis einschließlich 15. Mai nicht beangelt werden. **


Gewässerordnung Ise Stand 1. 1. 2017

Das Angeln an unserer Isestrecke – Stüderheudamm bis Einmündung Heestenmoorkanal– ist gestattet vom 1. Januar bis 31. Dezember eines jeden Jahres. Es sind folgende Ausweispapiere mitzuführen und den sich ausweisenden Kontrolleuren vorzuzeigen:
• Fischerpass (mit gültiger Jahresmarke)
• Fischereischein o. Personalausweis
• Erlaubnis- und Fangkarte.


Der Fang ist gestattet mit:

1. Zwei Handangeln auf Friedfisch und zusätzlich einer Handangel (Raubfischangel) mit totem Köderfisch, Fischfetzen oder Wurm. (Jugendliche: gesamt zwei Handangeln) Alternativ: Eine Handangel mit künstlichem Köder, Spinnrute oder Fliegenrute.
2.

Drei Handangeln beim Nachtangeln auf Aal (Jugendliche: zwei Handangeln). Die Ruten müssen ständig beaufsichtigt werden und mit wenigen Schritten erreichbar sein.

3.

Das Fischen mit lebendem Köderfisch ist grundsätzlich verboten. Aale, Hechte, Zander, Schleien, Karpfen und alle Salmoniden dürfen nicht als Köderfische verwendet werden.

4.

Die Fänge sind unmittelbar nach dem Abtöten in die Fangkarte einzutragen.

5.

Schonzeiten: Äsche 1. 3.–15. 5.; Bachforelle 15. 10.–15. 2.; Hecht 15. 1.–30. 4.; Zander 15. 1.–30. 4.

6.

Mindestmaße:
Aal 40 cm, Äsche 30 cm, Bachforelle 28 cm, Barbe 50 cm, Hecht 50 cm, Karpfen 35 cm, Quappe 35 cm, Schleie 25 cm, Zander 50 cm.

7.

Folgende Fischarten sind ganzjährig geschont: Bachneunauge, Bachschmerle, Bitterling, Elritze Flussneunauge, Koppe/Mühlkoppe.

8.

Für folgende Arten besteht eine Fangbegrenzung von insgesamt drei Fischen je Angeltag: Äsche, Bachforelle, Hecht, Karpfen, Schleie und Zander.

9.

Jeder Angler ist verpflichtet auf die natürlichen Lebensgemeinschaften im Gewässer und an seinen Ufern, insbesondere auf seltene Pflanzen- und Tierarten Rücksicht zu nehmen. Unterwasserpflanzen, Röhricht und Ufergehölze dürfen nicht entfernt oder zertreten werden. Jeder Angler ist für die Sauberkeit an seinem Angelplatz verantwortlich. Kraftfahrzeuge dürfen nur auf den dafür freigegebenen Wegen und Plätzen benutzt werden

Hankensbüttel, den 1. Januar 2017
Siegfried Nagel, 1. Vorsitzender